Wenig kann so viel sein

Wenig kann so viel sein

Die Jagd nach mehr einstellen – Entspannung

Wer zufrieden ist, übertrifft den, der grossen Reichtum besitzt.
Norwegische Weissheit

 

Grösser, weiter, schneller – bei der Suche nach dem immer Besseren ist irgendwann nichts mehr gut genug. Zeit für die Notbremse: Bescheidenheit und Demut mögen in unserer 48Ellbogengesellschaft unpopulär sein, doch sind sie ein Garant für mehr Zufriedenheit im Leben.

Vergleichen Sie sich nicht mit anderen, denn es wird immer jemanden geben, der erfolgreicher oder reicher ist als Sie. Beurteilen Sie Ihr Leben nur nach dem, was Sie unter Ihren Startbedingungen und mit Ihren Talenten erreicht haben.

Üben Sie sich darin, sich für andere zu freuen, wenn diese Erfolg haben. Zum Beispiel indem Sie jedem neidvollen Gedanken, der auftaucht, einen positiven gegenüberstellen und der glücklichen Person von ganzem Herzen alles Gute wünschen.

Achten Sie Kleinigkeiten, die im Alltag funktionieren – Wunder gibt’s nicht nur im Grossen!

Bescheidenheit macht Karriere! Eine US-Studie hat gezeigt, dass Berufseinsteiger, die bescheiden auftreten, eher von Firmen in ihrer Karriere unterstützt werden als extrem selbstbewusst wirkende. In einer Welt, in der jeder herausposaunt, wie toll er doch ist, hebt sich ein bescheidener Mensch wohltuend ab. Pflegen Sie Eigenschaften wie Respekt, Toleranz und Anständigkeit und Sie werden immer Menschen finden, die Ihnen gern weiterhelfen.

Wer neidisch ist, ist unzufrieden. Wenn Sie anderen jedoch Glück und Erfolg gönnen, stehen Sie über den Dingen und ruhen in sich.

Ich wünsche eine Woche, mit wertschätzenden Erkenntnissen über sich selber!

 

 

Quelle: Annika Lohstroh / Michael Thiel – Die Kraft der Klarheit – Gedanken, Anregungen und Übungen für 52 Wochen. ISBN: 978-3-8338-2834-8, Gräfe und Unzer Verlag GmbH, München

Wenn Worte Guttun

Wenn Worte Guttun

Wie wir mit anderen umgehen – Fokussieren

Wenn man von den Trollen spricht, stehen sie in der Eingangshalle und lauschen.
Schwedisches Stichwort

 

WENN WORTE GUTTUNGelungene Kommunikation ist wie eine Brücke zwischen zwei Menschen, die auch dann hält, wenn es einmal Streit oder Missverständnisse geben sollte. Durch die richtigen Worte können Sie Ihr Gegenüber sogar glücklich machen.

Zehn goldene Regeln:
1. Den anderen ausreden lassen.
2. Nicht „du“, sondern „ich“ sagen.
3. Nicht „man“ sagen, wenn man „ich“ oder „du“ meint.
4. Die Perspektive des anderen einnehmen.
5. Bei Streitgefahr die Metaebene suchen, also versuchen, den Konflikt von aussen zu betrachten.
6. Keine Anklagen oder Beleidigungen.
7. Bei Eskalation eine Auszeit einlegen.
8. Einsehen, wenn man unrecht hat.
9. Entschuldigung sagen bei Ausrutschern.
10. Dem anderen in die Augen sehen.

Wenn Sie etwas sagen, sollte es wahr sein. Verzichten Sie auf „Geplapper“ oder Phrasen. Sie müssen aber nicht alles sagen, was Sie denken. In Ausnahmefällen können Sie kleine Notlügen einsetzen oder schweigen, um den anderen zu schonen.
Verschweigen gilt jedoch als handfeste Lüge, wenn Sie etwa von existenziellen Schulden, Abhängigkeitsproblemen oder Nebenbeziehungen nicht erzählen wollen, weil Sie Angst vor den Konsequenzen haben.

Vorsicht vor Tratsch und Klatsch! Dabei erlebt man zwar ein vermeintliches Gemeinschaftsgefühl mit anderen Lästerern, aber damit kann man andere sehr verletzen.

Ich wünsche eine erfolgreiche Woche.

 

Quelle: Annika Lohstroh / Michael Thiel – Die Kraft der Klarheit – Gedanken, Anregungen und Übungen für 52 Wochen. ISBN: 978-3-8338-2834-8, Gräfe und Unzer Verlag GmbH, München

Optimismus kann man lernen

Optimismus kann man lernen

So ist Ihr Glas immer halb voll – Empowerment

Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell.
Hans Christian Andersen
 

Sie haben ein Vorstellungsgespräch und geraten in einen Stau – Sie werden nicht pünktlich sein. Denken Sie jetzt: „So was geschieht nur mir, das war’s!“? Oder denken Sie: „Das kann jedem mal passieren. Ich rufe an und nutze die Zeit, mich noch weiter vorzubereiten.“? Pessimisten fühlen sich dem Leben hilflos ausgeliefert, Optimisten versuchen, auch schwierigen Situationen etwas Positives abzugewinnen. Das können Sie auch!

So ist Ihr Glas immer halb vollMachen Sie das Beste draus! Im Stau entspannen Sie sich mit Ihrer Lieblingsmusik, im verspäteten Zug rufen Sie eine liebe Freundin an, die Sie schon länger nicht mehr gesprochen haben. Es findet sich immer ein positiver Weg, eine an sich negative Situation zu nutzen. Legen Sie sich für derartige Konstellationen einen „Plan B“ zurecht.

Vertrauen Sie Ihren Fähigkeiten! Auf die Frage „Traust du dir das zu?“ antworten Sie ab sofort: „Ja, ich probiere es gern!“. Es sind Gedanken wie „Das könnte ich nie!“, die unsere Fähigkeiten eingrenzen. Probieren Sie sich aus – und Sie werden überrascht sein, wie viel in Ihnen steckt!

Glauben Sie an ein gutes Ende! Egal, was Sie anpacken: Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, sind Sie damit auch noch nicht fertig. Das gilt für das neue Kuchenrezept genauso wie für die neue Aufgabe im Job: Sie entwickeln sich weiter und werden immer besser!

Menschen mit optimistischer Sichtweise leben gesünder und länger, haben stabilere Beziehungen und mehr Erfolg im Job. Gründe genug, Optimismus zu trainieren!

Ich wünsche eine optimistische Woche.

 

Quelle: Annika Lohstroh / Michael Thiel – Die Kraft der Klarheit – Gedanken, Anregungen und Übungen für 52 Wochen. ISBN: 978-3-8338-2834-8, Gräfe und Unzer Verlag GmbH, München

Zeit für Mich

Zeit für Mich

Ein Moment der Ruhe – Entspannung

Wer mit sich selbst in Frieden leben will, muss sich so akzeptieren, wie er ist.
Selma Lagerlöf

 

Im Norden findet man noch diesen Luxus: einen Platz, an dem man nur für sich ist, in aller Ruhe nachdenken und durchatmen kann. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Menschen, die sich immer wieder Auszeiten gönnen, um allein zu sein, gesünder und zufriedener sind.

Ein Moment der Ruhe - EntspannungAlleinsein geniessen: Selbst gewählte Zurückgezogenheit stärkt, denn Sie halten inne, kommen zu sich und können endlich einen Gedanken zu Ende denken.

Auf angenehmes konzentrieren: Wenn Sie sich zurückziehen, können Sie die Reize zulassen, die Sie möchten, und andere abwehren.

Für Stille sorgen: Schon ein dauerhafter Geräuschpegel von 80 Dezibel, was normalem Strassenlärm entspricht, führt zu Gereiztheit und Schlafstörungen. Wenn Sie allein sind, können Sie sämtliche Lärmquellen in der Wohnung ausschalten und die Ruhe geniessen.

Die heilsame Wirkung der Natur nutzen: Betrachten Sie nur für sich einen klaren Sternenhimmel. Das kann Ihnen ein Gefühl von tiefer Ruhe vermitteln und das Empfinden geben, mit etwas Grösserem verbunden zu sein.

Alleinsein üben: Gehen Sie allein spazieren, dann verbringen Sie einen Abend nur mit sich und schliesslich einen ganzen Tag. Lesen Sie, hören Sie Musik, schreiben Sie Tagebuch und finden Sie heraus, wie viel Alleinsein Ihnen guttut.

Sich selbst kennenzulernen ist die Voraussetzung dafür, sich so zu akzeptieren, wie man ist. Das gelingt, wenn wir uns nicht ständig ablenken.

Ich wünsche eine schöne Woche, die Zeit sich etwas zurück zu ziehen ist jetzt ideal!

 

 

Quelle: Annika Lohstroh / Michael Thiel – Die Kraft der Klarheit – Gedanken, Anregungen und Übungen für 52 Wochen. ISBN: 978-3-8338-2834-8, Gräfe und Unzer Verlag GmbH, München

Quelle: Annika Lohstroh / Michael Thiel – Die Kraft der Klarheit – Gedanken, Anregungen und Übungen für 52 Wochen. ISBN: 978-3-8338-2834-8, Gräfe und Unzer Verlag GmbH, München