Was ist toll an dir?

Was ist toll an dir?

Oft muss man nur den
Blickwinkel ändern.

Wenn wir uns neu erfinden wollen, dann doch sicherlich in eine Richtung, die uns gefallen könnte. Wir möchten besser, liebenswerter oder wundervoller sein.
Bild zu was ist toll an dir?Aber all dies müssen wir uns auch zutrauen. Allerdings fehlt es uns oftmals an dem nötigen Selbstvertrauen. Vielen von uns fällt es schwer, daran zu glauben, dass wir zu mehr fähig sind. Dabei ist es doch einfach. Erinnere dich, unser Verstand arbeitet – wei ein Computer – nur Befehle ab. Es liegt also an uns selbst, in welche Richtung wir uns entwickeln wollen. Der erste Schritt ist dabei immer, den Blickwinkel zu verändern.

Minute 1-5:
Beantworte nun die Frage: „Was ist toll an mir?“ Schreibe alles auf, was dir einfällt. Notiere mindestens 10 Punkte.

Minute 6:
Vereinbare mit dir selbst, weiter an dieser Liste zu arbeiten. Dazu schliesst du kurz die Augen und gibst dir selbst oder deinem Gehirn den Auftrag nach weiteren Punkten zu suchen.
Nun nimm einen Punkt, den du gerne hervorheben möchtest. Dieser Punkt soll dir in den nächsten Tagen im Gedächtnis bleiben.

Tipp:
Das Einzige, was es jetzt noch zu tun gilt, ist in den nächsten Tagen wachsam zu sein. Immerhin hast du deinem Verstand einen klaren Auftrag gegeben. Du wirst sehen, dass dir schon bald noch mehr Punkte einfallen. Das kann ganz spontan sein, weil du vielleicht etwas gesehen oder gehört hast.
Wichtig ist nur, dass du sofort aufschreibst, was dir in den Sinn kommt.

 

Quelle: Pierre Franckh – Erfinde dich neu in 6 Minuten täglich – ISBN: 978-3-442-34165-8, Arkana Verlag, München

Einfach loslassen

Einfach loslassen

Ich erlaube mir,
mein Leben in
Leichtigkeit
zu leben.

Negative Überzeugungen und Gefühle können uns in unserer Entwicklung bremsen.
Mit einem Rucksack voller Sorgen, Zweifel und Ängste läuft es sich nicht so gut. Und genau so einen emotionalen Rucksack tragen viele von uns mit sich herum. Um einiges davon loszuwerden, nutzen wir in dieser Übung die „Lieblingsmethode“ unseres Gehirns: die Bildsprache.

Bild zu einfach loslassen - fliegende BalloneMinute 1-3:
Nimm ein Blatt zur Hand, zeichne dich selbst und schreibe deinen Namen über die Figur. Nun zeichne einen übergrossen Rucksack, den du auf deinen Schultern trägst. In diesen Rucksack schreibst oder malst du alles hinein, was dich belastet.

Minute 4-5:
Nachdem du alles notiert hast, nimmst du jetzt einen Rotstift und streichst ganz bewusst jedes Wort, jedes Symbol durch – und sagst währenddessen innerlich oder laut zu dir selbst: Das ist jetzt vorbei! Tue es mit Nachdruck und fester Absicht.

Minute 6:
Jetzt nimmst du die Schere und schneidest dir den Rucksack von deinen Schultern. Auch diese Aktion wird von einer kraftvollen Affirmation begleitet: „Ich erlaube mir, mein Leben in Leichtigkeit zu leben“.
Spüre die Erleichterung, wenn du diese Dinge loslässt – und spüre die Freude, die sich in dir entwickelt. Zerreisse nun den Papier-Rucksack in kleine Schnipsel und schmeiss ihn weg.

Tipp:
Wenn du die Übung für lange Zeit verstärken und bekräftigen willst, dann wiederhole die folgende Affirmation: „Ich erlaube mir, mein Leben in Leichtigkeit zu leben“.

 

Quelle: Pierre Franckh – Erfinde dich neu in 6 Minuten täglich – ISBN: 978-3-442-34165-8, Arkana Verlag, München

Von Kindern über sich selbst

Von Kindern über sich selbst

Um die Zukunft vorauszusehen,
muss man die Vergangenheit betrachten.

Konfuzius

Wir tragen unsere Vergangenheit intensiver mit uns herum, als wir ahnen, und richten – meist völlig unbewusst – unsere Gegenwart nach ihr aus. Wenn wir alte – nicht mehr nützliche – Erstprägungen und Aussagen nicht löschen, zurückrufen oder transformieren, dann können sie weiterwirken.

Bild zu Blog "Von Kindern über sich selbst"Lies einmal, welche Sätze Kinder am häufigsten benutzen:

  • Mich mag sowieso keiner. Niemand versteht mich. Ich bin so allein. Mir ist langweilig.
  • Ich hab keine Freunde. Bin viel zu müde. Was soll das? Das kann ich nicht.
  • Das schaffe ich nie. Ich bin nicht erwünscht. Ich passe nicht in diese Welt.
  • Ich komme von einem anderen Stern. Keiner will mein Freund sein.

Minute 1-5:
Kommen dir diese Sätze bekannt vor? Hast du als Kind vielleicht ähnliche Sätze gedacht? Schreibe auch die Sätze auf, die dir zusätzlich einfallen.

Minute 6:
Betrachte die Sätze und überlege dir, welche von diesen Überzeugungen du noch heute mit dir herumträgst? Markiere sie mit einem bunten Stift. Mach dir dabei bewusst, dass diese Überzeugungen vielleicht heute gar nicht länger gültig zu sein bräuchten. Aber du dennoch noch immer daran festhältst.

Tipp:
Das Beste an dieser Übung ist, dass wir nun ziemlich deutlich erkennen, welche bremsenden Überzeugungen noch heute wirksam sein können. Wenn wir uns dieser Dinge bewusst sind, können wir sie ändern. Denn erst wenn uns Dinge bewusst sind, können wir auch ganz bewusst entscheiden, neue, andere Überzeugungen anzunehmen.

 

Quelle: Pierre Franckh – Erfinde dich neu in 6 Minuten täglich – ISBN: 978-3-442-34165-8, Arkana Verlag, München

Das habe ich schon IMMER so gemacht

Das habe ich schon IMMER so gemacht

Wenn wir weiterhin nur das tun,
was wir bisher getan haben,
werden wir weiterhin nur das erleben,
was wir bisher erlebt haben.

Betrachten wir unser Leben, verläuft es oft in wiederkehrenden Schleifen. Wir tun immer wieder die gleichen Dinge. Natürlich ist es einerseits gut, einstudierte Gewohnheiten unbewusst ablaufen zu lassen, andererseits fällt es uns auf diese Weise schwer, neue Dinge in unser Leben einzuladen. Mehr noch: Wenn wir ewig die gleichen Dinge auf die gleiche Weise tun, nehmen wir sie nicht mehr bewusst wahr, wir stumpfen sogar regelrecht ab.

Die meisten Dinge, die wir tun, schenken uns keine Freude mehr. Vor allem aber: Wenn wir ewig die gleichen Dinge tun, verhindern wir die Möglichkeit etwas Neues zu erleben.

Bild zu, das habe ich schon IMMER so gemachtMinute 1-5:
Heute notierst du dir, was du Tag für Tag wiederholst. Schreibe ganz wahllos auf, was dir einfällt. Einfach alles, was du jeden Tag tust.
Diese fünf Minuten stupsen deinen Verstand so richtig an. Wahrscheinlich fällt dir morgen oder übermorgen noch wesentlich mehr auf. Vielleicht am Bahnhof oder an der Busshaltestelle, der ewig gleiche Platz an dem du wartest, oder immer der gleiche Laden, wo du dein Brot kaufst…
Dann notiere sie dir nachträglich ebenfalls. Je mehr du bemerkst, desto intensiver die Lernerfahrung für deinen Verstand.

Minute 6:
Und nun nimm ein neues Blatt Papier und schreibe als Überschrift folgenden Satz: „Folgende Dinge habe ich neu und anders gestaltet“
Dieses Blatt lässt du offen liegen und notierst dort in den nächsten Tagen jedes Mal, wenn etwas Neues in deinem Leben passiert.

Tipp:
Neues kann auch sein, dass du eine andere Strecke zur Arbeit fährst, einen Ort aufsuchst, an dem du noch nicht warst, ein neues Essen ausprobierst…

 

Quelle: Pierre Franckh – Erfinde dich neu in 6 Minuten täglich – ISBN: 978-3-442-34165-8, Arkana Verlag, München