Das Selbstwertgefühl steigern

Das Selbstwertgefühl steigern

Ich erledige die Dinge mit Freude.

Wissenschaftler, die sich viel mit der Bildung des Selbstwertes beschäftigen, haben herausgefunden, dass es einen sehr starken Zusammenhang zwischen unserer Selbstachtung, der Selbstdisziplin und der Möglichkeit, sich selbst zu kontrollieren, gibt.

Bild zu das Selbstwertgefühl steigernEine ganz wesentliche Rolle für unser Selbstwertgefühl spielt hierbei die Tatsache, ob wir Dinge gleich anpacken oder lieber aufschieben. Das Selbstwertgefühl hat also ganz viel mit Selbstdisziplin zu tun.

Minute 1-4:
Zeichne dich, wie du sitzt und um dich herum lauter Kartons oder Kästchen stehen oder liegen. Diese können wahllos herumliegen oder aufgetürmt sein. Gib jedem Kästchen einen Namen oder eine Bezeichnung.
Es sollten Dinge sein, die du bisher aufgeschoben hast. Diese könnten sein: Steuer erledigen, Wasserhahn austauschen, mit Mama/Papa sprechen, Streit beilegen, Strasse reinigen etc.

Minute 4-6:
Zeichne dich, wie du aufrecht stehst und ein Kästchen in den Händen hältst. Entscheide dich, diese Kästchen heute zu bearbeiten. Entscheide dich, langsam – aber stetig diese Sache zu erledigen und dir erst dann das nächste Kästchen vorzunehmen. Sage dir dabei immer wieder: „Ich kann es“. Oder: „Ich erledige die Dinge mit Freude“.

Tipp:
Nimm dir zu Beginn eine leichte Aufgabe vor. Die Aufgabe sollte am Anfang nicht länger als 15 bis 20 Minuten in Anspruch nehmen. Ist die zu erledigende Arbeit länger, dann teile sie dir in kleine Zeitabschnitte ein. Beobachte, wie du dich fühlst, wenn du die erste kleine, bisher aufgeschobene Arbeit erledigt hast. Was macht dein Selbstwertgefühl?

 

Quelle: Pierre Franckh – Erfinde dich neu in 6 Minuten täglich – ISBN: 978-3-442-34165-8, Arkana Verlag, München

Die Kraft der Imagination

Die Kraft der Imagination

Dein Geist ist wie ein Garten,
und deine Gedanken sind wie der Samen.
Du kannst Blumen und Bäume wachsen
lassen oder Unkraut.

Eines der wichtigsten Handwerkszeuge auf der Suche nach dem „WIE“ ist die Kraft der Imagination – die Kraft der Bilder.
Da das Gehirn in Bildern denkt, ist unsere Fähigkeit zu visualisieren gefragt!
Die Kraft der inneren Bilder wirkt zwischen der Nahtstelle unseres Bewusstseins und unseres Unterbewusstseins und kann uns ungeahnte Leistungen ermöglichen.

Bild zu dir Kraft der ImaginationMinute 1:
Stell dir dein Ziel vor deinem inneren Auge so plastisch wie möglich vor. Stell dir vor, wie du es erreichst. Fühle, wie glücklich du bist. Wie erleichtert. Wie sich andere mit dir freuen.

Minute 2-6:
Stell dir deinen nächsten Schritt vor. Sieh, wie leicht und schnell du alles schaffst.
Je klarer und deutlicher und detaillierter die Bilder sind, desto besser. Gehe die Abläufe immer und immer wieder vor deinem inneren Auge durch.

Tipp:
Diese Übung solltest du so oft wie möglich wiederholen. Morgens, abends, im Zug, in der Warteschlange, oder wann immer dir langweilig ist. Du wirst rasch feststellen, was sich alles in dir wandelt. Dein Selbstverständnis, dein Selbstwertgefühl, deine Motivation und die Erreichbarkeit deiner Ziele.

 

Quelle: Pierre Franckh – Erfinde dich neu in 6 Minuten täglich – ISBN: 978-3-442-34165-8, Arkana Verlag, München

Die belebende Kraft von geordneten Tönen

Die belebende Kraft von geordneten Tönen

Musik ist balsam für die Seele.

Wir haben in den vorhergehenden Übungen gespürt, wie sich negative oder positive Gefühle durch unsere Gedanken erschaffen lassen. Nun gehen wir einen Schritt weiter: Sie lassen sich auch ganz bewusst von aussen erzeugen. Steicheleinheiten für die Seele können uns sofort heiter und beschwingt stimmen. Bild zu die belebende Kraft von geordneten TönenDas einfachste Mittel von aussen auf uns einzuwirken, ist Musik.
Musik erzeugt Emotionen. Sie kann uns beleben oder beruhigen. Traurig machen oder heiter stimmen. Musik lässt uns sportliche Ausdauer entwickeln, seelische Schmerzen vergessen, sie kann uns trösten, aufbauen, tanzen lassen.
Probiere es doch mal aus. Dazu benötigst du ein trauriges Musikstück und ein aufbauendes.
Minute 1:
Lege eine Minute traurige, schwere Musik auf und beobachte deine Laune.

Minute 2-3:
Dann notiere, auf was du die nächsten zwei Stunden Lust hast…

Minute 4:
Lege jetzt aufbauende, heitere Musik auf und beobachte wiederum, was geschieht.

Minute 5-6:
Nun widmest du dich wieder zwei Minuten deiner Liste. Was würdest du gerne die nächsten zwei Stunden machen? Es ist wenig erstaunlich, dass die zweite Liste wesentlich länger ist. Wenn wir gut gelaunt sind, sind wir schöpferischer, offener, lebendiger.

Tipp:
Beeinflusse deine Laune diese Woche ganz bewusst mit positiver, motivierender Musik, und du wirst sehen, alles wird dir leichter gelingen.

 

Quelle: Pierre Franckh – Erfinde dich neu in 6 Minuten täglich – ISBN: 978-3-442-34165-8, Arkana Verlag, München

Den Sinn des Lebens finden

Den Sinn des Lebens finden

Suche nicht nach dem
Sinn des Lebens – gib ihm einen!

Viele Menschen suchen nach dem Sinn des Lebens. Sie wissen nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen. Es muss doch etwas geben, so denken sie, das über den üblichen banalen Alltag hinausgeht. Natürlich, das gibt es auch. Für jeden von uns. Doch wie findet man diese wundervolle Ebene?
Bild zu Den Sinn des Lebens findenZuerst sollten wir aufhören, einfach nur zu warten. Wir wachen nicht eines Morgens auf und haben den Sinn des Lebens gefunden. Wir können den Sinn des Lebens selbst erschaffen. Es ist ein aktiver Akt. Und zwar ein beständiger.

Minute 1-2:
Beantworte folgende Frage und schreibe dir alle Antworten auf: Was ist dir wirklich wichtig? Was ist für dich und dein Leben das Wesentlichste?

Minute 3-4:
Nun spannen wir gedanklich einen grösseren Bogen: Was möchtest du langfristig erreichen? Wobei die Betonung auf langfristig liegt. Denke dabei in Fünfjahresschritten. Was möchtest du in fünf Jahren umgesetzt haben. Und in 10 Jahren?
Du kannst dich auch fragen, auf was du – rückblickend – in 30 Jahren stolz sein möchtest?

Minute 5-6:
Welcher dieser Prioritäten könntest du etwas mehr Zeit widmen? Wesentlich ist, für die wichtigen Punkte im Leben Zeit zu haben.

Tipp:
Du wirst vielleicht feststellen, dass sich in den nächsten Tagen deine Wahrnehmung etwas verändern wird. Wahrscheinlich fallen dir noch einige Dinge ein, die dir wichtig sein könnten. Dann notiere sie ebenfalls. Unser Verstand arbeitet daran weiter. Allein dadurch, dass wir diesen beiden Fragen nachgegangen sind, verändert sich unser Wahrnehmungsfilter.

 

Quelle: Pierre Franckh – Erfinde dich neu in 6 Minuten täglich – ISBN: 978-3-442-34165-8, Arkana Verlag, München