Überzeugungen, die übernommen wurden

Überzeugungen, die übernommen wurden

Lege deine negativen
Glaubenssätze ab.

Die folgende Übung kannst du für alle negativen Glaubenssätze machen, die noch heute in dir wirken.

farbige Erbsen, Bild zu: Überzeugungen, die übernommen wurden

Minute 1-2:
Falte ein Blatt Papier in 2 Hälften. Schreibe auf die linke Seite alle destruktiven Überzeugungen, die du von deinen Eltern, Freunden usw. zu den Themen Liebe, Partnerschaft, Sexualität mitbekommen hast .

Minute 3:
Betrachte nun in aller Ruhe deine alten, dich bremsenden Glaubenssätze. Welche möchtest du lowerden? Suche diejenigen aus, die dich heute am meisten betreffen.

Minute 4:
Schreibe auf die rechte Seite des Blattes die positive Entsprechung zu deiner negativen Überzeugung. Z. B.: „So wie du aussiehst, findest du nie einen Mann“ wird zu: „Ich bin liebenswert, so wie ich bin.“

Minute 5:
Trenne jetzt die negativen Sätze von den positiven, indem du das Papier in der Mitte auseinanderreisst. Wenn du magst, kannst du die negative Hälfte des Blattes ganz bewusst in kleine Stücke zerreissen. Löse dich ganz bewusst von den negativen Sätzen.

Minute 6:
Nimm nun die andere Hälfte des Blattes vor und lass jeden dieser positiven Sätze zu deiner neuen Wahrheit werden. Tu dies, indem du jeden Satz als neuen Glaubenssatz begrüsst und beginnst, dich damit zu identifizieren.

Tipp:
Mache diese Übung immer wieder, wenn du Lust darauf hast oder wenn du merkst, dass die Zweifel wieder zunehmen. Das Unbewusste braucht in der Regel 21 Tage, bis es Veränderungen realisiert. Richte dich ganz nach deinem Gefühl.

 

Quelle: Pierre Franckh – Erfinde dich neu in 6 Minuten täglich – ISBN: 978-3-442-34165-8, Arkana Verlag, München

Die emotionale Landkarte entwerfen

Die emotionale Landkarte entwerfen

Über unsere emotionale Landkarte finden
wir den schnellsten Weg zu unserem ICH.

Du kennst jetzt die Vielfalt an verschiedenen Aufgaben und Erwartungen, die du tagtäglich bewältigst. Erst wenn wir wissen, wie unser eigene, ganz persönlicher Weg aussieht, werden wir den schnellsten Weg entdecken, der uns zu unserem eigenen ICH führt. Deswegen bauen wir jetzt einen weiteren Wegweiser: die emotionale Landkarte.

Bild Palmenblatt zu: Die emotionale Landkarte entwerfen

Minute 1-4:
Male dich selbst in die Mitte eines Blattes und schreibe deinen Namen darüber. Beantworte nun folgende Fragen und schreibe um dich herum alle Antworten auf, die dir spontan einfallen.
– Wo geht deine Sehnuscht hin?
– Wovor hast du Angst?
– Wovor schützt du dich?
– Wer gibst du vor zu sein?
– Was versuchst du zu vermeiden?

Minute 5-6:
Zeichne zu jeder Antwort, die du aufgeschrieben hast, Verbindungslinien zu deinem „Strichmännchen“. Male die Linien in verschiedenen Stärken zu dir hin.
Hebe das, was dir wichtig ist oder was dich sehr wesentlich beeinflusst, besonders stark hervor.

Tipp:
Fotografiere deine Zeichnung ab, drucke das Foto aus und hänge es in Sichtweite auf, damit du immer in Verbindung mit deinen wahren Persönlichkeitsanteilen bleibst.
Betrachte auch deine Ängste. Diese sind die grössten Wegweiser, denn sie haben dich bisher weit von deinen wahren Zielen weggeführt.
Wenn etwas wichtig für dich ist, wirst du auch immer einen Weg finden.
Wenn dir etwas nicht wichtig ist, wirst du immer nur Ausreden finden.

 

Quelle: Pierre Franckh – Erfinde dich neu in 6 Minuten täglich – ISBN: 978-3-442-34165-8, Arkana Verlag, München

Erste-Hilfe-Blatt

Erste-Hilfe-Blatt

Wenn du nicht an Wunder glaubst,
hast du vielleicht vergessen,
dass du selbst eins bist.

In jedem Leben gibt es Höhen und Tiefen. Auch wenn wir noch so supergut drauf sind, funktioniert nicht immer alles leicht. Wir erfahren auf unseren Wegen auch immer wieder mal schwere Zeiten oder stehen vor scheinbar unlösbaren Problemen.

leuchtend blauer Schmetterlich auf einem grünen BlattDeshalb ist es gut, wenn wir darauf vorbereitet sind. Vorbereiten können wir uns am besten dann, wenn wir alle Ressourcen zur Verfügung haben. Wenn es uns also gut geht und wir in einer positiven Grundstimmung sind. Dann haben wir viel mehr mentale Lösungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Stell dir vor, dass irgendwo, in einer versteckten Schachtel, die du vielleicht längst vergessen hast, ein Blatt Papier liegt, das dir helfen kann.

 

Minute 1-6:
Gehe in dich und überlege, was auf diesem Blatt Papier geschrieben sein muss. Welche helfenden Gedanken? Welche Verhaltensweisen oder Gefühle müssen darauf verewigt sein? Was würde dir guttun? Was brauchst du?
Wenn du möchtest, kannst du dieses „Erste-Hilfe-Blatt“ natürlich auch kreativ gestalten und es auch bemalen oder mit Geschichten, Affirmationen oder Gedichten beschriften. Mache es ganz so, wie dein Herz es dir rät.

Tipp:
Diese Übung wird dir helfen, dich an alle Ressourcen zu erinnern, die dir zur Verfügung stehen. Diese kannst du dann wieder abrufen, wenn schwierige Zeiten kommen sollten.
Erinnere dich diese Woche ganz bewusst an die Dinge, welche dich mental aufrichten und schreibe sie dazu. So lernst du deine wahren Bedürfnisse sehr gut kennen.
Stecke das Blatt in einen Briefumschlag und lege es an einen sicheren Ort.

 

Quelle: Pierre Franckh – Erfinde dich neu in 6 Minuten täglich – ISBN: 978-3-442-34165-8, Arkana Verlag, München

Positive Gefühle bewusst erzeugen

Positive Gefühle bewusst erzeugen

DU weisst ziemlich genau,
wer wundervoll ist.
Lies das erste Wort.

Eine positive oder negative Grundhaltung ist nichts anderes, als die Art, wie wir die Dinge um uns herum betrachten. Obwohl alles um uns herum gleich bleibt, verändert unsere Sichtweise unsere Gefühle auf sehr intensive Weise.
Mit dieser Übung wollen wir uns selbst zeigen, dass es in unserer eigenen Hand liegt, ob wir positiv oder negativ empfinden.

Schlafender Koala in einer Astgabelung

Minute 1-2:
Wo immer du jetzt gerade bist, im Schlafzimmer, im Wohnzimmer, im Bad oder in einer Kneipe, betrachte deine Umgebung und frage dich: „Was gefällt mir hier so richtig gut? Was mag ich an meiner jetzigen Situation?“ Betrachte ausschliesslich nur das Positive, das, was dir gefällt.

 

Minute 3:
Geniesse das Gefühl. Schätze es. Dieses Gefühl hast du dir gerade selbst geschaffen.

Minute 4-5:
Jetzt schaltest du einfach auf eine negative Sichtweise um, indem du dir folgende Fragen stellst: „Was stimmt hier nicht? Was gefällt mir hier nicht? Warum geht es mir so schlecht?“

Minute 6:
Spürst du, wie deine positiven Gefühle schlagartig verschwunden sind? Du hast sie verschwinden lassen. Gehe ganz bewusst dieser Tatsache nach. Lass sie auf dich wirken. Spüre den Unterschied.

Tipp:
Wenn du dich mental aufbauen möchtest, dann wiederhole einfach die ersten drei Minuten dieser Übung und spüre die Kraft, die du über dich selbst hast. Das positive Weltbild lässt sich ein- und ausschalten wie ein Lichtschalter. Es liegt immer an dir, in welche Richtung du dich entscheidest und was du damit erzielen willst.

 

Quelle: Pierre Franckh – Erfinde dich neu in 6 Minuten täglich – ISBN: 978-3-442-34165-8, Arkana Verlag, München