Die Ziele präzisieren

Die Ziele präzisieren

Unser Gehirn braucht Ziele
um glücklich zu sein.

Wenn wir klare Ziele haben, werden Hindernisse zu überwindbaren Aufgaben. Man hat sogar herausgefunden, dass wenn wir uns mit unseren Zielen gedanklich beschäftigen, unser Gehirn jede Menge Glückshormone ausschüttet. Unser Gehirn braucht also regelrechte Ziele, um glücklich zu sein.
Für die nächste Übung nimmst du dir eines deiner Ziele nun erneut vor und betrachtest es noch präziser und detaillierter.

Aussicht auf 4Waldstättersee: Bild zu; Die Ziele präzisieren

Minute 1-5:
Nimm dir dein Ziel noch mal vor. Jetzt schreibe in dieser Liste mindestens 3 Dinge auf, um dein Ziel so genau wie möglich zu beschreiben.
Wie sieht es aus, wie fühlt es sich an, was erwartest du dir davon? Beschreibe es ausführlich. Überlege nicht lange. Das Erste, was dir in den Sinn kommt, ist meistens auch das, was die grösste Wichtigkeit für dich besitzt.

Minute 6:
Lohnt es sich dafür, an deinen Zielen dranzubleiben? Was brauchst du noch? Welche Richtung möchtest du deinem Ziel geben? Fühlt es sich vollständig an oder fehlt etwas? Brauchst du dazu andere Menschen? Brauchst du dazu einen Businessplan oder mehrere Gespräche in der Familie?
Entscheide dich, jetzt mit mindestens einer Sache, die du zum Erreichen deines Zieles aufgelistet und beschrieben hast, in Aktion zu treten.

Tipp:
Wenn du nicht weisst, mit welchem Ziel du dich zuerst beschäftigen sollst, dann nimm dir einfach das vor, bei dem dein Herz – allein beim Gedanken daran – vor Aufregung schneller zu schlagen beginnt.

 

Quelle: Pierre Franckh – Erfinde dich neu in 6 Minuten täglich – ISBN: 978-3-442-34165-8, Arkana Verlag, München

Meine ganz eigenen Ziele

Meine ganz eigenen Ziele

Je mehr Ziele du findest, desto klarer
und deutlicher wird dein Weg.

Hier ist sie wieder, die Frage aller Fragen: Wer will ich sein?
Sie kommt genau zur richtigen Zeit, denn nun weisst du schon wesentlich mehr. Du weisst, wie du funktionierst und auf welche Ziele jenseits der Komfortzone du Lust hast. Du kennst dein Potential und hast inzwischen auch so einige deiner ganz pesönlichen Ziele herausgefunden. Du hast deinen Wahrnehmungsfilter erweitert. Du weisst sogar, was du alles kannst. Und verstehst es, die Kraft der positiven Grundeinstellung zu nutzen.
Du bist also bereit.

Johannisbeeren: Bild zu; Meine ganz eigenen Ziele

Minute 1-4:
Zeichne dich als Strichmännchen und schreibe deinen Namen darüber. Dann male um dich herum lauter Kreise oder Wolken. In jeden dieser Kreise schreibst du jeweils eines deiner Ziele.
Wohin gehen deine Sehnsüchte? Fühl dich jetzt frei. Begrenzungen gibt es für dich nur, wenn du dir selbst welche erschaffst. Spüre in dich hinein und lass alles zu, was sich gerne zeigen möchte. Ziehe auch die kleineren Dinge in Betracht: Welche kleineren Ziele gilt es anzugehen? Je mehr Ziele du findest, desto klarer und deutlicher wird dein Weg.

Minute 6:
Betrachte dein Bild. Wie fühlt es sich an? Lass es in aller Ruhe auf dich wirken. Ist dort wirklich alles drauf? Fehlt noch etwas? Möchtest du noch etwas hinzufügen? Dann tu es jetzt.

Tipp:
Betrachte deine Ziele ganz ohne Bewertung. Gehe einfach mit dem Bewusstsein schlafen, dass du einen Teil deines Weges gefunden hast.

 

Quelle: Pierre Franckh – Erfinde dich neu in 6 Minuten täglich – ISBN: 978-3-442-34165-8, Arkana Verlag, München

Die Kraft der Entscheidung

Die Kraft der Entscheidung

Ohne eine klare Entscheidung
bleiben Ziele nur Möglichkeiten.

Wenn wir ein neues Ziel angehen wollen, steht an erster Stelle immer die Entscheidung. Wenn wir uns nicht klar entscheiden, bleibt alles diffus und landet im reinen Wunschdenken. Dann sagen wir gerne Sätze wie: “ Das wäre schön. Ich würde mich freuen, wenn … Ich hab’s ja versucht…“

Ohne eine klare Entscheidung bleiben Ziele nur Möglichkeiten.
Durch die Entscheidung bekommt unsere Sehnsucht einen Willen und eine Richtung. Erst durch den Willen gelingt es uns, Dinge in die Tat umzusetzen. Ohne diesen Willen werden wir nicht bereit sein anzufangen.

Bild "un-möglich"; zu Text: Die Kraft der Entscheidung

Minute 1:
Für diese Übung suchst du dir nur ein Ziel heraus. Ein einziges Ziel genügt.

Minute 2-3:
Schliesse deine Augen und entscheide dich ganz bewusst, dieses Ziel zu erreichen. Du vereinbarst mit dir selbst, daran zu arbeiten und dein Ziel ständig im Auge zu behalten, es als wichtig zu erachten und offen zu sein für alle Informationen, die dir nützlich sein können. Setze jetzt den Startschuss für den nächsten Schritt.

Minute 4-6:
Schreibe diese Entscheidung in deine Liste. Unterstreiche die für dich wichtigsten Dinge. Schreibe deine Absicht so deutlich und konkret auf wie möglich. Bleibe aktiv mit deiner Entscheidung verbunden.

Tipp:
Ich persönlich schreibe alle Entscheidungen in meinen Terminkalender. Sie sind für mich ebenso wichtig wie Business-Termine, die ich einhalte.

 

Quelle: Pierre Franckh – Erfinde dich neu in 6 Minuten täglich – ISBN: 978-3-442-34165-8, Arkana Verlag, München

Die Sache mit der Komfortzone

Die Sache mit der Komfortzone

Ewiger Sonnenschein schafft nur Wüste.

„Komfortzone“ – Was ist das überhaupt?
Die Komfortzone ist der Ort, an dem wir uns so herrlich sicher fühlen. Nicht immer tut uns dieser Ort gut – aber wir fühlen uns dort zu Hause. Die meisten unserer Ziele, Wünsche und Sehnsüchte liegen jedoch ausserhalb dieser Zone. Mentales Training wird uns aus unserer Komfortzone herausführen. Das ist gut so, denn wir wollen ja bestimmte Dinge in unserem Leben verändern.

Wüste; Bild zu: Die Sache mit der Komfortzone

Minute 1:
Suche dir einige dieser Ziele, Sehnsüchte und Hoffnungen aus. Und schreibe diese Dinge gleich in einer Liste auf.

Minute 3-4:
Diese Ziele sind Oberbegriffe. Notiere dir jetzt, was dein ausgewählter Begriff für dich ganz persönlich bedeutet. Ganz detailliert und so präzise wie möglich. Zum Beispiel: „Erfolg ist für mich Anerkennung im Beruf.“ Oder: „Reichtum ist für mich, eine grosse Familie zu haben.“

Minute 5:
Betrachte deine Ziele. Dafür lohnt es sich, deine bequeme Lage zu verlassen.

Minute 6:
Betrachte erneut die Liste und vereinbare mit dir selbst, für diese Ziele auch ein Terrain ausserhalb der Komfortzone zu betreten.

Tipp:
Mache dir einen kleinen „Ziel-Zettel“ und stecke diesen Zettel in deinen Geldbeutel. Je öfter du in Kontakt mit deinen Zielen und der Verabredung mit dir selbst kommst, umso schneller wird dir der Verstand Möglichkeiten anbieten, wie du diese Ziele erreichen kannst. Da sie aber ausserhalb der Komfortzone liegen, wirst du in Aktion treten müssen.

 

Quelle: Pierre Franckh – Erfinde dich neu in 6 Minuten täglich – ISBN: 978-3-442-34165-8, Arkana Verlag, München

Warum vergessen wir eigentlich, dass wir bereits SO VIEL können?

Warum vergessen wir eigentlich, dass wir bereits SO VIEL können?

Der ständige Blick auf deinen Mangel verstellt
dir den Blick auf deinen Reichtum.

Wir lernen von Tag zu Tag, entwickeln uns weiter und können immer mehr.
Darauf sollten wir stolz sein. Und sind es dennoch nicht, weil die vielen Erfolgserlebnisse und schönen Erfahrungen für uns so selbstverständlich geworden sind, dass wir nach kurzer Zeit nicht mehr wissen, dass sie uns einmal viel abverlangt haben. Weiterentwickeln können wir uns nur, wenn wir daran glauben, es schaffen zu können.
An diese Möglichkeit glauben wir aber nur, wenn wir uns wieder erinnern, was wir bereits alles können und was wir bereits alles gelernt haben.

Lichterkette; Bild zu: Warum vergessen wir eigentlich, dass wir bereits so viel können

Minute 1-5:
Nimm ein Blatt Papier zur Hand und schreibe all die vielen Dinge auf, die du bereits kannst. Alle Fähigkeiten, die du dir im Laufe des Lebens angeeignet hast. Zum Beispiel: sprechen, gehen, laufen, Fahrrad fahren, tanzen, schreiben, lesen, einen PC bedienen, Auto fahren, telefonieren…

Minute 6:
Jetzt hast du eine Vorstellung davon, was du alles kannst. All das hast du dir erarbeitet. So viel Konzentration, Übung, Beharrlichkeit und auch Mut hast du bewiesen. Immer wieder bist du hingefallen, immer wieder bist du aufgestanden. All das hast du gelernt, gemeistert, geschafft.

Tipp:
Sieh dir deine Liste immer wieder an, wenn du mutlos bist und glaubst, „nichts“ zu können. Mit dieser Liste verbindest du dich mit dir und deiner Kraft – wenn du es bis hierher geschafft hast, dann kannst du es noch viel weiter schaffen.

 

Quelle: Pierre Franckh – Erfinde dich neu in 6 Minuten täglich – ISBN: 978-3-442-34165-8, Arkana Verlag, München