Ich überwinde die Mauer der Angst

Ich überwinde die Mauer der Angst

Lieber nicht lieben, als die Liebe
zu verlieren?

Kommen wir zurück zur Liebe. Wurde unsere Hingabe einmal oder vielleicht mehrmals enttäuscht, oder hat ein Schicksalsschlag uns jäh von der Liebe getrennt, dann wird es uns schwerfallen, uns erneut mit der gleichen Intensität auf einen neuen Menschen einzulassen. Die Angst vor dem – vielleicht – anschliessenden Verlust ist so gross, dass wir uns gar nicht mehr für eine neue Partnerschaft öffnen wollen.
Viele von uns stecken also in einem Dilemma. Sie sehnen sich nach einer wundervollen Partnerschaft, aber gleichzeitig fürchten sie den erneuten Verlust.

Steinmauer: Bild zu; Ich überwinde die Mauer der Angst

Minute 1-4:
Nimm ein Blatt Papier und zeichne dich links unten als kleines Strichmännchen. Male auch deinen jetzigen oder gewünschten Partner rechts oben auf die gleiche Seite. Zeichne nun zwischen dich und diese Person eine Mauer deiner Angst. Diese Mauer besteht aus vielen Steinen. Schreibe auf diese Steine Sätze, die deine Angst beschreiben. Zum Beispiel: „Ich habe Angst davor, verletzt zu werden“ etc.

Minute 5-6:
Nimm eine Schere und schneide Stein für Stein aus der Mauer heraus. Diese Steine kannst du nun in viele kleine Schnipsel zerreissen, oder in einem kleinen Gefäss verbrennen oder aber in der Toilette hinunterspülen. Sage dir dabei: „Ich bin frei und öffne mich für eine neue Partnerschaft“.

Tipp:
Diese Übung kannst du auch einfach mental machen – im Alltag, während der Arbeit, im Zug – und dir nur vorstellen, wie sich die Steine herauslösen. Dadurch bereitest du dich ganz bewusst darauf vor, die nächsten Schritte auf deine wahre Liebe zuzugehen.

 

Quelle: Pierre Franckh – Erfinde dich neu in 6 Minuten täglich – ISBN: 978-3-442-34165-8, Arkana Verlag, München

Was wolltest du schon immer einmal tun?

Was wolltest du schon immer einmal tun?

Lebe im JETZT!

Das kennst du sicher auch. Die Zeit rast an dir vorbei, und du wolltest noch so vieles erleben. Aber dann kam die Beziehung, der Beruf, die Kinder, die Eltern und noch viele andere 1000 Dinge dazwischen… Insgeheim weisst du aber, dass die Zeit genau jetzt ist, wann du diese Dinge erleben willst und noch kannst.

Also! Schreibe deine ganz persönliche „Diese Dinge tue ich noch, bevor es dafür fast zu spät ist“-Liste.

Sonnenaufgang: Bild zu; Was wolltest du schon immer einmal tun?

Minute 1-6:
Liste hier all die verrückten Erlebnisse auf, die du noch erleben willst.
Zum Beispiel: Ich mache den Motorradführerschein. Ich besuche einen Tango-Tanzkurs. Ich male ein Bild. Ich verbringe eine Nacht an einem Strand, reise mit dem Fahrrad durch Kambodscha. Ich umarme einen Elefanten. Lerne auf den Malediven tauchen. Schwimme mit Delfinen. Ich mache mit dem Kanu eine Wildwasserfahrt. Besuche ein Yoga-Retreat. Fahre mit Freunden nach Las Vegas.

Schreib alles auf, was dir spontan dazu einfällt. Gleichgültig, ob es jetzt im Moment für dich erreichbar ist oder nicht. Begrenze dich nicht. Hier geht es um deine pure Lebensfreude.

Tipp:
Vereinbare mit dir, diese Liste Punkt für Punkt zu verwirklichen – völlig gleichgültig, wie lange du dafür brauchst. Wichtig ist nur, dass du beständig und konsequent dranbleibst. Eines Tages wirst du aufwachen, und es wird nicht mehr viel Zeit sein, all die Dinge zu tun, die du tun wolltest. Darum: Tu sie jetzt!

 

Quelle: Pierre Franckh – Erfinde dich neu in 6 Minuten täglich – ISBN: 978-3-442-34165-8, Arkana Verlag, München

Dankbarkeits-Päckchen packen

Dankbarkeits-Päckchen packen

Betrachte dich und dein Leben.
Wie reich du bist!

Wenn wir einmal die Dinge in unserem Leben betrachten, die bereits gut laufen, wird uns erst so richtig bewusst, wie viel in unserem Leben bereits schon vollkommen in Ordnung ist. Mehr jedenfalls, als wir dachten. Wenn wir dankbar sind für das, was wir haben, verbinden wir uns mit der inneren und äusseren Fülle.

Lotusblüte; Bild zu: Dankbarkeitspäckchen packen

Minute 1-5:
Zeichne dich in die Mitte eines Blattes und schreibe deinen Namen über diese Figur.
Jetzt mal lauter kleine Geschenkpäckchen um dich herum – oder staple sie aufeinander. Auf jedes Päckchen schreibst du, wofür du dankbar bist. Das kann eine Eigenschaft sein, die du mitgebracht oder selbst entwickelt hast. Das kann auch deine Familie sein. Dein Partner. Oder deine Freunde. Das können auch kleine Dinge sein, auf die du stolz bist. Spüre in dich hinein, lass dein Herz sprechen, verbinde dich mit deinen Gefühlen.

Minute 6:
Betrachte dich und dein Leben. Wie reich du bist! Betrachte die Fülle, die dich umgibt. Spüre, wie das Gefühl der Dankbarkeit dein ganzes Sein ausfüllt.

Tipp:
Vereinbare mit dir selbst, dass du dich immer wieder mit dem Gefühl der Dankbarkeit verbindest. Vereinbare mit dir selbst, diese Übung so oft es geht zu machen – auch ausserhalb deiner vier Wände. Betrachte dein Umfeld und finde in allem und jedem etwas, wofür du dankbar bist.

 

Quelle: Pierre Franckh – Erfinde dich neu in 6 Minuten täglich – ISBN: 978-3-442-34165-8, Arkana Verlag, München

Das Wunder der kleinen Zwischenschritte

Das Wunder der kleinen Zwischenschritte

Jedes Ziel benötigt
Zwischenschritte.

Egal, welches Ziel wir uns aussuchen und wie gross oder klein unser Vorhaben ist. Jedes Ziel benötigt Zwischenschritte. Darüber hinaus ermöglichen sie es uns, kleine Erfolge zu feiern. Und viele kleine Erfolge sind ein gewaltiger Motivationsschub.

Londoner Telefonzellen: Bild zu; Das Wunder der kleinen Zwischenschritte

Minute 1:
Schreibe auf ein Blatt Papier untereinander die Zahlen 1-10. Auf die 10. Position schreibst du dein Ziel, also das, was du erreichen willst.

Minute 2-5:
Nun listest du bei den Positionen 1-9 alle Zwischenschritte auf, die deiner Meinung nach notwendig sind, um dein Ziel zu erreichen. Liste auch alle Zwischenschritte auf, die du auf dem Weg dorthin bereits jetzt leisten kannst. Jede Position markiert den klar definierten Schritt, für den du dich auf deinem Weg zum Ziel entscheidest.

Minute 6:
Jetzt lies das Notierte durch und triff eine Vereinbarung mit dir selbst, an dieser Liste zu arbeiten und die Schritte zeitnah umzusetzen.
Wenn du möchtest, dann kannst du auch ein Zeitfenster dazuschreiben, in dem du jeden Schritt mit Leichtigkeit umsetzen kannst. Das kann variieren zwischen einer Woche, einem oder mehreren Monaten – je nachdem, was das für ein Ziel ist.

Tipp:
Feiere jeden noch so kleinen Erfolg. Unser Gehirn benötigt diese bewusste Wahrnehmung. Es motiviert uns weiterzumachen. Und denke daran: Jeder Zwischenschritt, den du erreichst, ist ein erneuter Grund, stolz auf dich zu sein.

 

Quelle: Pierre Franckh – Erfinde dich neu in 6 Minuten täglich – ISBN: 978-3-442-34165-8, Arkana Verlag, München