Wie ich mich der Aussenwelt zeigen möchte

Wie ich mich der Aussenwelt zeigen möchte

Wie dich die wahre Liebe findet.

Wenn wir uns fragen: „Wie finde ich die wahre Liebe“, dann gilt es natürlich auch sofort, die zweite Frage zu beantworten: „Wie findet die wahre Liebe mich?“
Um gefunden zu werden, sollten wir uns auch zeigen. Wir wollen doch schliesslich gesehen werden.
Wir senden Signale aus, die andere Menschen auffangen. Dies tun wir beständig. Jeden Tag, jede Minute. Wollen wir einen wundervollen Partner in unser Leben einladen, sollten diese Signale allerdings so beschaffen sein, dass sich die richtigen Menschen davon angezogen fühlen.

Bild: roter Apfel in Herzform am Baum hängend; Wie ich mich der Aussenwelt zeigen möchte

Minute 1-5:
Zeichne dich in die Mitte auf ein Blatt Papier und schreibe deinen Namen über deine Zeichnung. Zeichne nun von dir ausgehend lauter Strahlen, die nach aussen gehen. Schreibe zu jedem Strahl dazu, was du gerne von dir zeigen möchtest. Wie soll man dich sehen? Was soll man von dir wahrnehmen? Welche Signale soll man ganz klar auffangen?

Minute 6:
Stell dir bei jedem Strahl, den zu zeichnest, vor, wie wundervoll es ist, wenn deine Aussenwelt dich auf diese Weise entdecken darf. Wie liebenswert und einzigartig du bist. Und dass jeder Mensch sich glücklich schätzen darf, sich in deiner Nähe aufzuhalten.

Tipp:
Suche dir ein oder zwei Aspekte heraus, die du gerne von dir zeigen möchtest, und verbinde dich gedanklich mit ihnen. Stell dir vor, wie schön es ist, wenn andere auch diese Seite von dir kennenlernen dürfen. Lächle bei dem Gedanken, wie angenehm und leicht es sich anfühlt.

 

Quelle: Pierre Franckh – Erfinde dich neu in 6 Minuten täglich – ISBN: 978-3-442-34165-8, Arkana Verlag, München

Ich lerne, liebevoll „Nein“ zu sagen

Ich lerne, liebevoll „Nein“ zu sagen

Das „Nein“ in der Liebe ist genauso
wichtig wie das „Ja“.

Um eine erfolgreiche Beziehung zu führen, die auf Gleichwertigkeit beruht und die auf Augenhöhe stattfinden soll, ist es sehr, sehr wichtig, diese kleine Wörtchen „Nein“ zum richtigen Zeitpunkt zu sagen.
Oft wollen wir keine Grenzen setzen, weil wir Angst haben, den anderen dabei zu verletzen oder seinen Ansprüchen nicht zu genügen – oder es kommen Verlustängste hoch, die uns davon abhalten, zu unseren wahren Bedürfnissen zu stehen.

Bild YES/NO=LIFE zum Thema; Ich lerne liebevoll "Nein" zu sagen

Minute 1-4:
Zeichne dich in die Mitte eines Pabpierblattes und schreibe deinen Namen über diese Figur. Male nun weitere Strichmännchen um dich herum, denen du die Namen von den Personen gibst, zu denen es dir noch schwerfällt, „Nein“ zu sagen. Das kann dein Partner sein, ein Kollege, deine Eltern, bestimmte Freunde oder Verwandte.

Minute 5-6:
Jetzt stellst du dir innerlich ein Stopp-Schild vor und zeichnest dieses Schild zwischen dich und die Personen.
Sage dir während dieser Aktion: „Ich bin verbunden mit meinen Bedürfnissen. Es ist vollkommen in Ordnung „Nein“ zu sagen. Ich respektiere meine Bedürfnisse.“

Tipp:
Sich selbst zu behaupten kann man üben! Mache diese Übung, so oft dir danach ist. Du wirst merken, dass sich auf der unbewussten Ebene etwas ändert. Der Mensch, der mit dir in Beziehung steht, wird spüren, dass du nicht mehr auf diese Mechanismen, die er an den Tag legt, reagierst. Wahrscheinlich wird er erst einmal rebellieren. Bleib stark und unbeirrt mit dir verbunden. Nur so kannst du daran wachsen und reifen.

 

Quelle: Pierre Franckh – Erfinde dich neu in 6 Minuten täglich – ISBN: 978-3-442-34165-8, Arkana Verlag, München

Folgende Plätze sind noch belegt

Folgende Plätze sind noch belegt

Du allein entscheidest,
ob du das Neue zulässt.

In unseren vergangenen Beziehungen gab es mit Sicherheit viele Momente, die unvergesslich waren. Und gerade weil uns andere Menchen oftmals so tief berührt haben, können und wollen wir sie nicht vergessen. Die Erlebnisse waren einfach zu schön. Es gab eine Verbundenheit, die du mit einem neuen Partner noch gar nicht spüren kannst. In der alten Beziehung hattest du bereits eine Geschichte geschrieben. Eine Geschichte, die nur euch beide etwas anging. Und diese Geschichte, ist in vielen Teilen deines Lebens noch heute lebendig. Auch wenn ihr beide längst getrennt seid.
Und genau weil diese Geschichte bereits geschrieben wurde und du sie nicht loslassen kannst, hat dein künftiger Partner keine Chance, eine neue Geschichte mit dir gemeinsam entstehen zu lassen.

Grosser Fluss von oben; Bild zu: Folgende Plätze sind noch belegt

Minute 1-5:
Welche Dinge oder Erlebnisse waren in deiner Vergangeheit so wundervoll, dass du immer wieder daran zurückdenkst? Was war nur mit dem damaligen Patner möglich? Schreib alles auf, was dir als Erstes in den Sinn kommt.

Minute 6:
Entscheide dich: Was bist du bereit lozulassen? Du brauchst nichts zu vergessen, sondern nur wieder freizugeben – also dir selbst eine Chance zu geben.
Schreibe auf, was du bereit bist, mit einem neuen Partner anders zu erleben.

Tipp:
Immer wenn du bemerkst, dass du heutige Erlebnisse mit deiner Vergangenheit vergleichst, sage innerlich „Stopp“. Lass die vergangenen Bilder ganz bewusst los und sage dir selbst: „Ich entscheide mich jetzt, alles Neue zuzulassen.“

 

Quelle: Pierre Franckh – Erfinde dich neu in 6 Minuten täglich – ISBN: 978-3-442-34165-8, Arkana Verlag, München

Was darf dein künftiger Partner/in nicht sehen?

Was darf dein künftiger Partner/in nicht sehen?

Es ist genügend Platz
an deiner Seite.

Auf einem Partnerschaftsseminar meldete sich eine 50-jährige Frau und erklärte, dass sie noch einmal Nächte voller Sinnlichkeit erleben möchte. Sie wurde gefragt, ob sie denn dafür bereit sei. Sie nickte heftig. „Und wie. Schon seit Jahren!“
Dann fragte man sie, was sie denn verstecken müsste, wenn der ersehnte Mann plötzlich vor ihrer Tür stünde. Sie sagte: „Meinen Ehemann“. Die ganze Gruppe verfiel in kreischendes Lachen. Dieser Impuls wurde in der Gruppe aufgenommen und der Seminarleiter fragte in die Runde: „Was müsstet ihr verstecken, wenn euer/e künftige/r Partner/in plötzlich vor der Tür stünde?

sinnliche Rose: Bild zu; Was darf dein künftiger Partner nicht sehen?

Minute 1-3:
Gehe gedanklich durch deine Wohnung. Was wäre dir unangenehm oder peinlich? Stell dir vor, es läutet, und der wundervolle Mensch, den du so herbeisehnst, stünde vor deiner Tür. Was müsstest du verstecken? Notiere es in einer Liste.

Minute 4-5:
Nun liegt sie vor dir, deine „To-do-Liste für die Partnerschaft“. Nimm dir vor, diese Dinge sogleich in Angriff zu nehmen. Und sage dir dabei. „Ich bin frei, jemand in mein Leben einzuladen. Ich schaffe Raum für sie/ihn.“

Minute 6:
Spüre, wie sich das anfühlt. Mit Sicherheit wirst du bemerken, wie neu und anders der Schritt zu einer möglichen Partnerschaft ist. Du gehst in Aktion. Du öffnest dich.

Tipp:
Gehe immer wieder durch deine Wohnung und betrachte alles mit den Augen des künftigen Partners. Was würde ihn einladen zu bleiben? Hier in deinem ganz persönlichen Bereich ist jemand durchaus willkommen und findet genügend Platz an deiner Seite.

 

Quelle: Pierre Franckh – Erfinde dich neu in 6 Minuten täglich – ISBN: 978-3-442-34165-8, Arkana Verlag, München