Mut zur Veränderung

Mut zur Veränderung

Die Perspektive der Fussmatte
Ein stummes Dasein, um sich im Stillen zu quälen; für die Fussmatte ist es fast unmöglich, Befreiung zu finden. Ich bezweifle, dass sie weiss, dass der Schlüssel direkt unter ihr liegt, so greifbar nah, immer in Reichweite.

Frau mit Schlüssel um den Hals; Bild zu: Mut zur VeränderungOft ist man mit der eigenen Situation unzufrieden – und erkennt vor lauter Selbstmitleid nicht, dass man sich ganz allein daraus befreien könnte. Die Lösung liegt meist näher, als man denkt. Man muss nur wagen, die Perspektive zu ändern und schliesslich den ersten Schritt zu tun.

Vervollständige den folgenden Satz:
„Ich bin unzufrieden mit… (nenne die Situation), weil… (wie fühlst du dich?). Ich möchte etwas ändern, damit ich… (wie möchtest du dich stattdessen fühlen?). Ich werde die Veränderung herbeiführen, indem ich… (nenne die Lösungsansätze). Ich vertraue darauf, dass ich die Kräfte, die dafür notwendig sind, bereits in mir habe.“

Sage dir diesen Satz täglich laut vor und verinnerliche die Worte, bis du eine Veränderung in deinem Leben spüren kannst.

 

Quelle: Dodinsky – Im Garten der Gedanken –  ISBN: 426-0-308-34087-1, Pattloch Verlag GmbH&Co. KG München

Heilung der Seele

Heilung der Seele

Ein von Bitterkeit und Missgungst erfüllter Geist kann die Vergangenheit nicht ändern. Solch negative Gedanken verletzen nur die Seele, die sie hervorbringt.

Bild einer Echinea: Bild zu: Heilung der SeeleNiemand ist vor Schmerz, Trauer, Verletzungen und Enttäuschungen gefeit. Wenn nötig darf man sich nach einer negativen Erfahrung ruhig einmal eine Weile zurückziehen. Das ist ein wichtiger Teil des Genesungs- und Heilungsprozesses.

Man darf jedoch nicht den Fehler machen, in einer Opferrolle zu verharren, sonder muss aktiv den Weg aus dem Tief gehen. Schliesse mit der Verganhenheit ab und reinige deine Seele von Kummer und Angst. Fasse neuen Mut und geh wieder aufs Leben zu. Du trägst die Verantwortung für das, was du denkst. Und es ist deine freie Entscheidung, ob du (wieder) glücklich sein möchtest.

 

Quelle: Dodinsky – Im Garten der Gedanken –  ISBN: 426-0-308-34087-1, Pattloch Verlag GmbH&Co. KG München

Der eigene Kopf

Der eigene Kopf

Wollen andere dich auf ihre Richtung festlegen, dann suche das Weite. Entziehe dich ihrer Engstirnigkeit und schwimm hinaus ins offene Wasser.

Bleistift, das aus der Reihe tanzt; Bild zu: Der eigene KopfSich anzupassen und mit dem Strom zu schwimmen kann ziemlich einfach sein. Falls du aber feststellst, dass dir das eigentlich nicht behagt und du lieber eine andere Richtung einschlagen würdest, dann folge diesem Impuls.

Sicherlich gibt es Dinge, bei denen du ganz anderer Meinung bist als die Masse oder deine Mitmenschen. Steh immer zu deinen Überzeugungen, Vorlieben und Abneigungen. Lass es nicht zu, wenn dir jemand etwas anderes einreden will, nur weil es ihm nicht passt.
Kontroverse Diskussionen können schliesslich viel spannender sein als andauernder Gleichklang.

 

Quelle: Dodinsky – Im Garten der Gedanken –  ISBN: 426-0-308-34087-1, Pattloch Verlag GmbH&Co. KG München

Mehr Einflussfreudigkeit

Mehr Einflussfreudigkeit

Pflanze deine Träume nicht auf dem Feld der Untentschlossenheit, denn dort gedeiht nur das Unkraut namens „Was-Wenn“.

Wegweiser Yes/No; Bild zu: mehr EntschlussfreudigkeitEine mehr oder weniger wichtige Entscheidung steht an. Oder es gibt etwas, von dem du sagst: „Ich wollte schon immer mal…“ Grübelst du in solchen Situationen länger als dir lieb ist? Spielst du in Gedanken alle möglichen Szenarien durch?

Ein solches Kopfkino lähmt eher, als dass es hilfreich wäre. Besser ist es, ganz strukturiert vorzugehen und seine abstrakten Gedanken zu Papier zu bringen. Mache dir eine Liste, in der du alle Pro- und Kontra-Argumente gegenüberstellst, die dir einfallen. Wenn die Pro-Seite überwiegt, zögere nicht länger – tu es einfach, ohne weiter darüber nachzudenken!

 

Quelle: Dodinsky – Im Garten der Gedanken –  ISBN: 426-0-308-34087-1, Pattloch Verlag GmbH&Co. KG München

Im Königreich der Gefühle

Im Königreich der Gefühle

Niemand darf dir vorschreiben, welche Einstellung du heute hast. Wenn du jemandem begegnest, der dich runterziehen will, dann vergiss nicht: Du bist derjenige, der die Krone trägt.

grosser und kleiner Kürbis; Bild zu: Im Königreich der GefühleWelche Laune du hast, liegt ganz bei dir. Du kannst fröhlich sein und dich so ausgelassen fühlen, dass du Purzelbäume schlagen könntest. Du kannst nachdenklich und in dich gekehrt sein. Oder auch mal traurig und zu nichts aufgelegt. Für jede Gefühlslage gibt es einen Grund. Dieser sollte aber in dir selbst liegen und nicht allzu sehr von aussen beeinflusst sein.

Wenn dir zum Beispiel jemand mit einem dummen Spruch kommt oder du Kritik einstecken musst, heisst das noch lange nicht, dass dir das die Stimmung verhageln muss. Betrachte das Geschehene sachlich-distanziert und entscheide dann, was es mit dir machen darf.

Ist es das wirklich wert, es sich so sehr zu Herzen zu nehmen? Oder kannst du es an dir abperlen lassen und gut gelaunt weitermachen?

 

Quelle: Dodinsky – Im Garten der Gedanken –  ISBN: 426-0-308-34087-1, Pattloch Verlag GmbH&Co. KG München