Lass den Körper sich selber heilen

Massage in Solothurn

Ich arbeite nach der traditionellen europäischen Medizin (TEM), deren wichtigste Grundlage die Humoralmedizin ist. Ich freue mich, dich auf einer ganzheitlichen Weise begleiten zu dürfen 🙂

Egal welche Symptome oder Beschwerden dein Körper zeigt….

melde dich bei mir wenn:

N

die Ursache deiner Symptome und Beschwerden behandelt werden soll

N

du dich in einer akuten Situation befindest und verunsichert bist, wie du deinen Körper unterstützen kannst

N

du die Geduld hast, deinem Körper die nötige Zeit zu geben auf die Impulse der Natur zu reagieren

N

du mit den bisherigen Behandlungen nicht mehr weiter kommst

N

dich auf eine neue, ganzheitliche Erfahrung einlassen willst

N

du bereit bist, dich auf deinen Körper, deinen Geist und deine Seele einzulassen

Was ist TEM oder TEN

TEM = traditionelle europäische Medizin oder TEN = traditionelle europäische Naturheilkunde
Es ist beides dasselbe 😉 da die traditionelle europäische Medizin ein in sich abgeschlossenes Medizinsystem darstellt, habe ich mich für TEM entschieden.

Folgendes ist ein Versuch die TEM in möglichst einfachen Worten und für alle verständlich in einer Kurzfassung zu erklären. Ich hoffe, es ist mir einigermassen gelungen….

Wichtigste Grundlage der TEM ist die Erkenntnis, dass die Natur über Heilungsstrategien verfügt, die den Menschen zur Selbstheilung der meisten Krankheiten befähigt.
Gelingt diese Selbstheilung nicht spontan, was z. B. in chronisch- degenerativen Krankheitsverläufen erkennbar wird, beruht dies auf einer Blockade bzw. ineffizienten Variante der natürlichen Überwindungs- und Heilungsstrategien.
Meine Aufgabe ist es somit, die innerlichen und äusserlichen Faktoren zu erkennen, die den Selbstheilungsprozess verhindern und auf dieser Basis therapeutische und prophylaktische Massnahmen zur naturgemässen Optimierung anzuwenden.

Elementares therapeutisches Prinzip der TEM ist die Arbeit mit den Gesetzmässigkeiten der Natur, nicht gegen sie.

Die TEM sieht den Menschen als eingebundenes Element der Gesamtnatur, dessen Existenz und Lebensqualität nicht nur von der Befriedigung seiner biologischen Grundbedürfnisse abhängt, sondern auch von seiner konstitutionellen Situation und der Qualität seines sozialen, ökologischen und auch mentalen Umfeldes.

Auf dieser Basis stellt die TEM für die Behandlung vieler Krankheiten eine ebenbürdige Alternative zur Schulmedizin dar.

 

Noch etwas vertieftere Informationen über die TEM erfährst du unter “möchtest du noch mehr über die TEM und die Humoralmedizin wissen?”

Was ist die Humoralmedizin

Die Lehre von den 4 Kardinalsäften “Blut” (Sanguis), “Schleim” (Phlegma), “Gelbgalle” (Cholera) und “Schwarzgalle” (Melancholera) ist ein essentielles Kernelement im Denk- und Arbeitsmodell der TEM.

Die Geschichte in Kürze:

  • 495 – 435 v. Chr. Empedokles von Akragas, führte die Ursache des in sich geschlossenen Kosmos auf die 4 Elemente zurück
  • 460 – 277 v. Chr. Hippokrates und Polybos, Prinzipien, Elemente, 4-Säfte-Lehre (Kardinalsäfte/Humores)
  • 384 – 322 v. Chr. Aristoteles, hat die Elemente und Kardinalsäfte weiterentwickelt
  • 129 – 199 n. Chr. Galen von Pergamon, Verknüpfung der Kardinalsäfte mit den Kardinalorganen, den Elementarqualitäten, etc.
  • 1098 – 1179 n. Chr. Hildegard von Bingen, hat wichtige Schriften über die Säftelehre und die 4 Elemente geschrieben
  • 1493 – 1541 n. Chr. Paracelsus, schrieb ausführlich über die Humoralmedizin und arbeitete an ihrer Weiterentwicklung. Er war der Auffassung, dass zusätzlich zum Ausgleich des Säftehaushalts, auch spirituelle Elemente am Heilgeschehen beteiligt sind. Er wollte auch die Seele heilen.
  • 1755 – 1843 Samuel Hahnemann, er brachte die Homöopathie hervor. Auch er berücksichtigte den Konstitutionstyp und das Temperament
  • 1762 – 1836 Christoph Wilhelm Hufeland, ein grosser Arzt der Humoralmedizin. Er schrieb wichtige Werke.
  • 1883 – 1960 Bernhard Aschner, hat das Gesamtwerk von Paracelsus übersetzt, ohne ihn wäre das Ganze Wissen verloren gegangen.
  • im Verlauf des 19 Jh. hat sich die wissenschaftliche Medizin (Schulmedizin) leider von der Humoralmedizin getrennt. Von diesem Zeitpunkt aus, hat die Schulmedizin das Krankheitsgeschehen vor allem aus den Organen heraus betrachtet.
  • Erst in den letzten paar Jahren erhält die Humoralmedizin wieder etwas mehr Aufmerksamkeit. Leider gibt es dazu fast keine Literatur, es muss erst alles ins “Neudeutsche” übersetzt und verstanden werden. Auch gibt es ein Mangel an Dozenten an den Schulen.

 

Die qualitative Harmonie im Säftesystem ist Voraussetzung für Gesundheit, während eine krankhafte Abweichung der humoralen Qualitäten für Krankheiten verantwortlich ist. Daraus definiert sich ein spezifisches humorales Krankheitsgeschehen als Grundlage eines ebenfalls humoral orientieren Therapiekonzeptes.

Auch ich bin wie Paracelsus der Meinung, dass es für Gesundheit zusätzlich zur Harmonie im Säftesystem auch der Einklang zwischen Körper, Geist und Seele benötigt. Nicht umsonst umschreibt die WHO “Gesundheit” mit – Einklang zwischen Körper, Geist und Seele -.

Voraussetzung für die Erkennung einer Entgleisung im Säftesystem ist eine Diagnostik, die mit geeigneten Methoden die aktuelle und konstitutionelle humorale Situation des betreffenden Menschen analysiert (siehe “Diagnostik in der TEM”).

Diagnostik in der TEM

Da die TEM Krankheit prinzipiell als Ereignis interpretiert, das immer in individueller Weise abläuft, ist die Diagnostik darauf ausgerichtet, die jeweilige krankhafte Situation gemäss dem humoralmedizinischen Modell zu erfassen – und zwar sowohl in ihren konstitutionellen als auch aktuellen Krankheitsaspekten.

Die “Diagnose” im Sinne der TEM kann kein einzelner Begriff für die Krankheit sein, sondern ist eine zusammenfassende Situationsanalyse, aus der die therapeutische Zielrichtung abgeleitet wird.

Der in der Schulmedizin übliche Diagnosebegriff ist als Basis zur Erstellung eines TEM-Therapiekonzeptes nicht geeignet, da er nicht kompatibel zum Denk- und Arbeitsmodell der TEM ist. Er kann hier nur als Kommunikationsmittel zur Kurzbezeichnung der aktuellen Situation dienen.

Die TEM kennt viele verschiedene diagnostische Methoden, die jeweils spezifische Fragestellungen beantworten.

Die Informationen aus allen diagnostischen Massnahmen verknüpfe ich zu einem diagnostischen Gesamtbild, das dann als Basis für das Therapiekonzept verwendet wird.

Folgende diagnostische Methoden wende ich an:

  •  Anamnese (Befragung)
  •  TEM-spezifische, körperliche Untersuchung
  •  Iris- / Augendiagnostik
  •  Zungendiagnostik
  •  Pulsdiagnostik
  •  Reflexzonen und Hautsegmente
  •  Antlizdiagnostik (Gesichtsdiagnostik)
  •  Habitus (körperliche Erscheinung)
  •  aber auch das Verhalten, die Bewegungsmuster, die Stimme, die Art der Kummunikation und vieles mehr…

 

Wichtig:
Die funktionelle Zusammensetzung der 4 Säfte in einem Menschen ist individuell und hängt vom Temperament und der Konstitution ab. Aus diesem Grund muss jeder Mensch individuell diagnostiziert und behandelt werden.

Therapie, Prävention und Gesundheitsentstehung (Salutogenese)

Die Therapie der TEM ist nicht darauf ausgerichtet, durch Gabe eines Wirkstoffes oder Anwendung einer Technik die Symptome zu lindern oder zu beseitigen.

Ihr Wirkungsansatz besteht – unabhängig von der angewendeten Methode – darin, durch Therapiereize die im “System Mensch” vorhandenen Selbstheilungsmechanismen zu optimieren. Das heisst, entsprechend der bestehenden krankhaften Situation entweder zu aktivieren, zu dämpfen oder zu modifizieren.

Grundlage ist die diagnostische Auwertung deiner aktuellen und konstitutionellen humoralen Situation. Die Wirkung einer therapeutischen Massnahme erfolgt nicht durch die Anwendung selbst, sondern dein Organismus reagiert auf den Reiz der Behandlung und ermöglicht so eine Wirkung.

Die Wirkungsweise einer therapeutischen Behandlung definiert sich an folgenden Kriterien:

  • humorale Qualität (erwärmend/kühlend; befeuchtend/trocknend)
  • Bezug zu einem Kardinalsaft
  • Bezug zu einem Gewebe bzw. Organsystem
  • konstitutionelle Wirkung

Methoden (die ich natürlich in meiner Praxis anwende):

  • Diätetik (Ernährung und Lebensweise)
  • traditionelle Arzneimitteltherapie (pflanzliche, tierische, mineralische und menschliche Quellen und Stoffe)
  • Ab- und Ausleitungsverfahren (trocken und blutig Schröpfen, Baunscheidtieren, Blutegel)
  • manuelle Therapien (div. Massagen)
  • physikalische Therapien (Wickel, Inhalationsbehandlungen, Sauna, etc.)

 

Anwendungsbereiche der TEM

Grundsätzlich bietet die TEM Optionen zur Behandlung sämtlicher Krankheiten aller Altersstufen mit Ausnahme der in “Grenzen der TEM” beschriebenen Zustände.

Die Hauptklientel der TEM stellen schulmedizinisch erfolglos behandelte Patienten mit chronisch-wiederholenden und degenerativen Erkrankungen. Selbstverständlich sind alle anderen Patienten mit akuten Beschwerden bei mir immer sehr herzlich willkommen 🙂

Wie aber beschrieben, werde ich deinen Körper in seinem Reaktionsmuster (Fieber, Huster, Schnupfen, etc.) unterstützen und nicht behindern 😉 oder etwas abstellen (was leider mit natürlichen Arzneimitteln auch möglich ist). Es hat ja einen Grund, warum er jetzt gerade so reagiert, wie er eben gerade reagiert. Unser Körper ist sehr intelligent, viel intelligenter als unser Verstand!

Nur die vollständige Überwindung durch den Körper kann zur kompletten Heilung und Erhaltung des Immunsystems führen.

Der Fokus der TEM liegt nicht nur auf der Behandlung der aktuell bestehenden Krankheit, sondern in der generellen Stabilisierung der konstitutionellen Situation, auch im Sinne von Prävention.

Die Grenzen der TEM

Wie in jedem Bereich heilkundlicher Tätigkeit hängt das Spektrum der Krankheitszustände, bei denen eine Therapie nach den Kriterien der TEM erfolgreich und für dich zufriedenstellend möglich ist, vom Ausbildungsstand, der Erfahrung und vom Verantwortungsbewusstsein des Therapeuten ab.

Entscheidend sind auch deine innere Einstellung und deine individuellen Vorstellungen in Bezug auf den Behandlungsweg. So wird die TEM bei einem Patienten, der primär an einer raschen Beseitigung seiner Symptome interessiert ist, früher an ihre bzw. die Grenzen des Patienten stossen als bei langwierigen chronischen Krankheiten, die von anderen Medizinsystemen nicht mit befriedigendem Erfolg behandelt werden können.

Für schnelle, symptom-unterdrückende Behandlungen ist die TEM NICHT GEEIGNET!!

Substitution (ersetzen oder zugeben von etwas, das der Körper nicht mehr selber herstellen kann)
Grenzen der TEM bestehen auch in Fällen eines irreparablen, nicht kompensierbaren Funktionsausfalls eines Organs bzw. Gewebes oder dessen Entfernung. Hier muss eine Substitution nach Kriterien der Schulmedizin erfolgen. Die Kombination zwischen Substitution und kompensationsfördernden Therapien der TEM ist jedoch sinnvoll.

Überschiessende Feuerprozesse
Obwohl akute Entzündungen – vor allem wenn sie auf Oberflächenorganen ablaufen und fieberhaft sind – in der TEM als wichtigste und effizienteste Abwehrstrategie des Organismus gesehen werden, können sie mit so exzessiven Wärmeprozessen ablaufen, dass dadurch die Energiereserven des Organismus derart erschöpft werden, dass eine lebensbedrohliche Notfallsituation eintritt.

Solche Krankheitssituationen erfordern die Reduzierung der Wärmeprozesse durch Antibiotika, Entzündungshemmer und andere Schmerzmittel – auch in dem Bewusstsein, dass dies nicht zur Heilung führt, sondern nur die “Spitze des Eisbergs” nimmt.

Die Grenzen der naturheilkundlichen Therapierbarkeit solcher Krankheitssituationen ist aber nicht allgemeingültig zu definieren, sondern hängt stark von der individuellen Patientensituation und Kompetenz des Therapeuten ab.

Notfallmedizin
In der gesamten Notfallmedizin (Traumata, Herzinfarkte, Embolien, Hirschläge, u. v. a. m.) kann die TEM nur Unterstützung leisten bzw. nach der akut lebensbedrohlichen Phase die Heilung und Rehabilitation fördern.

Chirurgie
Auch in sämtlichen Krankheitsfällen mit Indikation zu einem chirurgischen Eingriff kann die TEM ebenfalls nur vor und nach Operationen die aktuelle konstitutionelle Gesamtsituation des Patienten stabilisieren und fördern.

Möchtest du mehr über die TEM und die Humoralmedizin wissen?

Weitere Erklärungen zur TEM
Alle Kulturen suchen Antworten auf das “Wie und Warum” ihres Seins. Aus der Beobachtung der Natur, Erfahrungswerten und philosophischen Überlegungen entstehen komplexe Erklärungs- und Arbeitsmodelle sowie Weltanschauungen. Die erkannten Gesetzmässigkeiten und Grundmuster werden als PRINZIP bezeichnet und dienen der Erklärung und Deutung aller Phänomene.

In der TEM ermöglichen spezifische PRINZIPIEN als strukturierende Werkzeuge, die menschlichen Lebensfunktionen und Krankheitserscheinungen bildhaft zu erfassen und Therapiekonzepte zu entwickeln.

Grundlegende Beispiele sind das energetische und das materielle Prinzip, ebenso das Wärme-, Kälte-, Feuchtigkeits- und Trockenheitsprinzip, die aus den 4 Elementen (Feuer, Wasser, Luft und Erde) hervorgehen. Diese humoralen Prinzipien bilden die Grundkriterien, nach denen das Temperament, die konstitutionelle Situation und das Krankheitsgeschehen beurteilt und die Behandlung ausgerichtet wird.

Quelle: TEN – Raimann, Ganz, Garvelmann, Bertschi-Stahl, Fehr-Streule

Verbindung der TEM mit der Humoralmedizin
Die Prinzipien bzw. QUALITÄTEN (warm, kalt, feucht und trocken) werden folgendermassen mit den 4 Kardinalsäften der Humoralmdizin verknüpft:

Quelle: TEN – Raimann, Ganz, Garvelmann, Bertschi-Stahl, Fehr-Streule

Die 4 Kardinalsäfte werden nicht als substanzielle Körperflüssigkeiten gesehen, sondern als Repräsentanten der humoralen Prinzipien im menschlichen Organismus.

Alle 4 Kardinalsäfte sind sowohl Basis aller organischen Strukturen als auch Impulsgeber und Regulatoren der Funktionalität der Gewebe. Die funktionelle Zusammensetzung der 4 Säfte in einem Menschen ist individuell und hängt vom Temperament und der Konstitution ab. Aus diesem Grund muss jeder Mensch individuell diagnostiziert und behandelt werden.
Aber auch die Temperamente (davon gibt es 4) und die Konstitutionen (davon gibt es nach J. Broy über 20) sind jeweils immer eine Mischform, kein Mensch ist eindeutig und ausschliesslich das eine oder andere.

Willst du jetzt etwas bewegen in deinem Leben?

Ich freue mich über deine E-Mail l.manz@etwasbewegen.ch oder deinen Anruf 032 621 71 06